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Das bundesweit einmalige Vorhaben zur Reduzierung von Psychopharmaka in der Einrichtung der Behindertenhilfe wird durch die „Aktion Mensch“ mit 250000 Euro gefördert. Der Finanzierungsbedarf liegt aber weitaus höher. Zusätzlicher Aufwand entsteht unter anderem durch die ärztliche Betreuung der Projektteilnehmer sowie die wissenschaftliche Begleitung durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Bei den Bewohnern, die weniger Psychopharmaka bekommen, entsteht ein erhöhter Betreuungsbedarf. Dadurch, dass sie agiler und kommunikativer werden, äußern sie auch ihre Bedürfnisse. „Und diese wollen wir individuell erfüllen“, erklärt Gerhard Ackermann. Zwei zusätzliche Heilerziehungspflegerinnen werden dafür beschäftigt. Sie gehen mit den Teilnehmern spazieren, organisieren zusätzliche Ausflüge und initiieren kreative Tagesangebote.
Auch die Wirtschaft findet dieses Projekt unterstützenswert – so gehören die Software AG und seit kurzem auch die Siemens AG zu den Förderern. „Wir haben gespendet, weil dies eine Richtung ist, in die unsere Gesellschaft nicht ständig guckt. Wir hoffen, dass wir mit dem Geld helfen können, Menschen mit Behinderungen ein Leben zu ermöglichen, das nicht nur im Verborgenen stattfindet“, erklärte Joachim Koch, Niederlassungsleiter der Siemens AG in Magdeburg.
Förderer des Projektes
Unterstützer durch Spenden
ÖSA Magdeburg, Andreas Gärtner Stiftung, SIEMENS AG, IHK Magdeburg, AOK Sachsen-Anhalt






